Medizinischer Aschermittwoch in München am 20. Februar 2020

Medizinischer Aschermittwoch in München

»Heilen und Pflegen zwischen Ethik und Profit« – unter diesem Slogan wird beim Medizinischen Aschermittwoch in München über Ideen zur Zukunft unseres Gesundheitswesens diskutiert. Dabei versteht sich der Medizinische Aschermittwoch als „ärztliche, pflegerische und soziale Antwort auf die Krankheiten der Politik.“

Der Medizinische Aschermittwoch ist die ärztliche, pflegerische und soziale Antwort auf die Krankheiten der Politik.

Prof. Dr. med. Tobias Esch, Allgemeinmediziner, Neurowissenschaftler, Gesundheitsforscher, Buchautor und Pionier einer integrativen Allgemeinmedizin, wird über das Potenzial der Selbstfürsorge für eine personenzentrierte, menschliche Medizin referieren.

Barbara Steffens, ehemalige Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin in NRW (Die Grünen), wird über die soziale Krankenversicherung als Garant einer menschlichen Gesellschaft vorstellen.

Dr. med. Ellis Huber, Arzt, Gesundheitspolitiker und ehemaliger Präsident der Ärztekammer Berlin, wird einen Vortrag über das Gesundheitswesen als sozialer Organismus und lebendiges Netzwerk halten.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Paritätischen Oberbayern, dem Berufsverband der Präventologen e.V. Berlin, der Stiftung „Ganzheitlich gesund!“ und dem Medizin und Menschlichkeit e.V. – vielen Dank schon jetzt für das Engagement!

Donnerstag 9.1.2020: Spannender Talk zur Uniambulanz

Sie ist bundesweit einzigartig und feiert in Kürze ihren ersten Geburtstag: die Universitätsambulanz für Integrative Gesundheitsversorgung und Naturheilkunde (UnIG) an der Universität Witten/Herdecke. Auf Einladung der Soroptimistinnen des Clubs Witten Ruhr berichtet Ambulanzleiter Prof. Dr. Tobias Esch bei der nächsten Ausgabe des beliebten Formats Soro-Talk über diese besondere Versorgungseinrichtung, die ganzheitlich, fachübergreifend und teamorientiert Hand in Hand mit den Patienten arbeitet.

„Die neue Ambulanz an der Universität Witten/Herdecke: Selbstheilung trifft auf Allgemeinmedizin“ lautet der Titel seines Vortrags, den er am Donnerstag, 9. Januar 2020, um 19 Uhr im Großen Saal des FEZ, Alfred-Herrhausen-Str. 44, hält. Im Anschluss daran lädt der Institutsleiter das Publikum ein zum Dialog und zu Fragen rund um dieses innovative Angebot, das neben konventioneller Hausarztmedizin ein breites Spektrum an Behandlungen zur Patientenaktivierung und Stärkung der Selbstregulation/Selbstheilungskompetenz anbietet.

Der Club Soroptimist International Witten Ruhr gibt seit seiner Gründung 2007 weiblichen Anliegen eine Stimme. Die Service-Organisation von Frauen für Frauen engagiert sich auf unterschiedliche Weise und mit zahlreichen Aktivitäten für soziale Projekte – sowohl in Witten, als auch auf regionaler und internationaler Ebene. Der SI Club Witten Ruhr und seine 42 Clubschwestern gehören zum weltweiten Netzwerk von Soroptimist International (SI) mit derzeit 218 Clubs in Deutschland sowie insgesamt 3000 Clubs in 132 Ländern und mit 80.000 Mitgliedern rund um den Globus. Weitere Informationen unter www.si-witten-ruhr.de

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Festvortrag von Prof. Esch: 

Gesundheit gemeinsam gestalten: Die Arzt-Patienten-Beziehung in Zeiten des digitalen Wandels. 

Am 23.11.2019 hielt Prof. Tobias Esch einen der drei Festvorträge zur Verabschiedung des aktuellen Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. Anwesend auf der Veranstaltung waren auch wichtige Vertreter aus bundesweiter und regionaler Fach-Politik, der NRW-Wissenschaft sowie der Bundesärztekammer (vertreten u.a. durch ihren Vorsitzenden) und mehrerer Landesärztekammern. 

Hier seine Hauptthesen des Vortrags:

  • Die Digitalisierung in der Medizin ist auf einem unaufhaltsamen Vormarsch. 2019 trat das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSGV) in Kraft, wurde das Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitialisierung und Innovation, das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) vom Bundestag angenommen.
  • Auch für die Zukunft sind die Weichen gestellt: ab 2021 müssen Krankenkassen die elektronische Patientenakte verpflichtend bereitstellen.
  • Bereits jetzt boomt der Gesundheitsmarkt mit knapp 1.750 Gesundheits-Apps. Marktführer sind dabei mengenmäßig Apps in den Bereichen Psyche, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • 65% der Deutschen nutzen derartige Apps, ebenso viele würden eine elektronische Patienten-Akte oder eine elektronisches Rezept befürworten.
  • Neben Apps und elektronischer Patientenakte hinzuweisen ist auf Telemedizin oder auch „Gesundheitshelfer“ im Smartphone, die Symptome analysieren.
  • All das spricht viele Menschen an. Auch wenn die Digitalisierung an sich viele Chancen bietet, ist die Evidenzlage der angebotenen Apps jedoch dürftig.
  • OpenNotes, die Gesundheitsplattform für eine transparente Arzt-Patienten-Kommunikation, die erstmalig in Deutschland an der Universitätsambulanz der Universität Witten/Herdecke angeboten wird, kommt dem Bedürfnis der Patienten nach digitalen Angeboten und Selbstbestimmung entgegen.
  • OpenNotes ist wissenschaftlich geprüft und fester Bestandteil eines gesamten Versorgungskonzeptes.
  • Neben einer Erleichterung von Alltag und Kommunikation bedeutet OpenNotes vor allem die Etablierung eines neues Arzt-Patienten-Verhältnisses: Patienten werden zu Partnern. Der englische Slogan „nothing about me without me“ zeigt das veränderte Selbstverständnis der Patienten, die OpenNotes nutzen.
  • Die Forschung zeigt, dass sich durch OpenNotes nicht nur die Arzt-Patienten-Beziehung und das Vertrauensverhältnis verbessern, sondern auch Gesundheitskompetenz und Kooperation von Patienten. Die Behandlungsqualität steigt, auch die Fehlerrate etwa durch Missverständnisse sinkt.

Übrigens: Eine der wichtigsten Apps im Bereich Achtsamkeit ist die App www.7mind.de, die von zwei ehemaligen Studenten der Universität Witten-Herdecke in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Tobias Esch entwickelt wurde und inzwischen über 1,3 Millionen Nutzer bei der täglichen Entspannung unterstützt. 

Symposium Dr Tobias Esch Dr Windhorst

Das Foto zeigt (v. l. n. r.): Dr. phil. Michael Schwarzenau (Hauptgeschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Moderator der Veranstaltung), Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Greiner, Prof. Dr. med. Tobias Esch, Dr. med. Theodor Windhorst, Dr. med. Klaus Reinhardt und Prof. Dr. theol. habil. Peter Schallenberg.

ZUM GLÜCK Sendung am 17.12. um 22:35 Uhr in ORF2

"Alle Wesen wollen Glück haben und Leid vermeiden", lehrte Buddha. Darin sah er das Handlungsmotiv eines jeden. Aber was ist das Glück überhaupt? Gibt es eine allgemeine Definition oder ist diese Frage nur individuell zu beantworten? Reichtum, Erfolg, Sexualität, Gesundheit und Beziehungen werden von vielen mit Glück in Verbindung gebracht. Andere sagen, vieles davon führe uns weg vom Glück. Es sei nicht im Äußeren zu finden, nur im Inneren. Wo liegt das Glück? Soll man es vergessen, darauf warten oder kann man es vielleicht sogar lernen?

Mehr dazu finden Sie hier: https://tv.orf.at/program/orf2/20191217/877655201/

Uni Ambulanz Witten Tobias Esch ORF Glück

Artikel über die Universitätsamnulanz in der Ausgabe Natur und Medizin

Alle gesetzlich und privat Versicherten können sich mit ihrer Versichertenkarte in der Ambulanz behandeln lassen, eine Überweisung ist nicht notwendig. "Wir möchten keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zu den niedergelassenen Wittener Ärzten sein und sinnvoll mit ihnen zusammenarbeiten", erläutert der Leiter der Ambulanz, Prof. Dr. Tobias Esch, der den Mitgliedern von Natur und Medizin auch als beratender Arzt und von diversen Vorträgen bekannt ist. 

Hier geht es zum Artikel.

Artikel Natur und Medizin über die Uniambulanz Witten Herdecke

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