Allgemeinmedizin

Die Uniambulanz Witten ist eine allgemeinmedizinisch tätige Praxis. Sie befindet sich direkt am Campus der Universität Witten/Herdecke, in zentraler und verkehrsgünstiger Lage mitten im Ruhrgebiet. Aus den Nachbarstädten wie Dortmund, Bochum, Hattingen oder Essen erreichen Sie uns schnell für Ihren Arzttermin.

Hausärztliche Versorgung in Witten

Unsere Fachärztinnen für Allgemeinmedizin und Innere Medizin decken das gesamte internistisch-allgemeinmedizinische Versorgungsspektrum ab. Wenn Sie mögen, können Sie sich in der Uniambulanz also hausärztlich betreuen lassen. Von Behandlungen bei Atemwegsinfekten über Untersuchungen des Bewegungsapparats bis hin zu speziellen Ultraschall- oder Laboruntersuchungen bieten wir Ihnen alle medizinischen Leistungen an, die charakteristisch für eine moderne Hausarztpraxis sind.

Darüber hinaus bieten wir einige evidenzbasierte Verfahren aus der Naturheilkunde an, darunter zum Beispiel Akupunkturbehandlungen und die Schmerztherapie mit Blutegeln. Was unser Konzept deutschlandweit einzigartig macht, ist vor allem die Integration der Gesundheitsförderung, die fester Bestandteil unseres Behandlungskonzepts ist. Nach einem ganzheitlichen Ansatz möchten wir Ihnen dabei helfen, Ihr Leben nachhaltig gesünder zu gestalten – damit Sie bestenfalls seltener zum Arzt müssen.

»Unsere zentrale Aufgabe sehen wir darin,
Sie nachhaltig in Ihrer Gesundheit zu stärken.«

Allgemeinmedizin plus+

  • Hausärztliche Versorgung
  • Beratung, Diagnostik, Therapie
  • Gesundheitsförderung als fester Bestandteil des Konzepts
  • Versicherte aller Kassen herzlich willkommen
Dr. med. Christina Bullermann-Neust
Dr. med. Christina Bullermann-NeustFachärztin für Allgemeinmedizin
Ärztin für Psychotherapie in Weiterbildung
Leiterin der Uniambulanz

Dr. med. Silke Eckelt
Dr. med. Silke EckeltFachärztin für Innere Medizin und Naturheilverfahren
Ernährungsmedizin, Psychokardiologische Grundversorgung
Stellv. Leiterin der Uniambulanz

Erste Anlaufstelle in medizinischen Fragen

Als allgemeinmedizinisch tätige Ambulanz sind wir für unsere Patient*innen, wenn sie mögen, erste Anlaufstelle in gesundheitlichen Fragen. Wir beraten, untersuchen, unterstützen – ganz im Sinne einer hausärztlichen Praxis. Gerne arbeiten wir auch als Ergänzung Ihrer medizinischen Versorgung mit Ihrer Hausarztpraxis zusammen. Sprechen sie uns mit Ihrem ganz speziellen und persönlichen Anliegen einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Dr. Christina Bullermann-Neust und Dr. Silke Eckelt im Austausch

Check-Ups, Impfungen und Vorsorge

Zu unseren Aufgaben in der Allgemeinmedizin gehören die Gesundheitsberatung, die Früherkennung, die Check-Ups (Vorsorgeuntersuchungen) und zum Beispiel Impfungen für Reisen oder als Auffrisch-Impfungen. In der Uniambulanz Witten bieten wir all diese Leistungen an, wobei wir ganz besonders darauf achten, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Bei Bedarf steht Ihnen zusätzlich ein Konzept zur Gesundheitsförderung zur Verfügung.

Als allgemeinmedizinische Ambulanz stellen wir natürlich auch Verordnungen für spezielle Therapien aus (zum Beispiel Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie) und überweisen Sie bei Bedarf zu Fachpraxen (Radiologie, Chirurgie etc.) oder in Kliniken.

Ersttermin? – Wir nehmen uns viel Zeit

Wenn Sie uns das erste Mal besuchen, nehmen wir uns viel Zeit: Bis zu 30 Minuten dauert bei uns ein Erstgespräch. Hier erheben wir gemeinsam mit Ihnen Ihren gesundheitlichen Status und Ihre persönliche Lebenssituation. Wir besprechen, was Ihre gesundheitlichen Ziele sind und schauen gemeinsam, wie Sie diese erreichen können.

Möglicherweise empfehlen wir Ihnen die Teilnahme an unserem Kurs zur Gesundheitsförderung. Bei Bedarf überweisen wir Sie zur Abklärung bestimmter Fragen in eine Fachpraxis oder zur Behandlung bestimmter Symptome zu einem Therapeuten. Ganz wichtig ist uns, dass wir all dies auf Augenhöhe gemeinsam tun. Niemals entscheiden wir, was für Ihre Gesundheit das Richtige ist – denn es ist Ihre Gesundheit, und die kennen Sie selbst am besten.

»Kommunikation auf Augenhöhe ist für uns
essentieller Bestandteil einer modernen Medizin.«

Neu bei uns?

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen! Vereinbaren Sie jetzt Ihren Ersttermin, für den wir uns 30 Minuten Zeit nehmen.

Was ist los? – Die Diagnose

Sie sind bei uns mit jeder Form von akuten oder chronischen gesundheitlichen Beschwerden herzlich willkommen.

Gerade wenn es sich um „neue“, akute Beschwerden handelt, muss zunächst abgeklärt werden, was genau für ein Problem vorliegt und welche Behandlungsschritte sinnvoll und notwendig sind: Muss hier jemand mit spezieller fachärztlicher Ausbildung (Kardiologie, Radiologie, Chirurgie etc.) und ggf. entsprechender apparativer Ausstattung hinzugezogen werden?

Dafür erheben wir im ärztlichen Gespräch umfassend Ihre individuelle gesundheitliche Situation und Ihre Krankengeschichte (Anamnese) und führen eine körperliche Untersuchung durch. Letztendlich stellen wir dann – in den meisten Fällen – eine Diagnose. Das heißt: Wir benennen den Auslöser Ihrer Beschwerden.

Manchmal dauert dieser Prozess etwas: Nach und nach werden verschiedene mögliche Auslöser ausgeschlossen, bis man an die tatsächliche Diagnose herankommt.

Woher kommt’s? – Ursachenforschung

Wir verfolgen bei unserer medizinischen Arbeit immer einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt: Uns ist es besonders wichtig, nicht nur den Auslöser zu diagnostizieren und dann die Symptome zu behandeln, sondern spätestens im nächsten Schritt auch die eigentliche Ursache für ein gesundheitliches Problem zu finden.

Manchmal besuchen uns zum Beispiel Menschen mit akuten Darmbeschwerden (Durchfall, Verstopfung oder Ähnliches), die sich vermeintlich relativ schnell und „einfach“ durch Medikamente behandeln lassen. Nach ein bis zwei Tagen gibt der Darm dann wieder Ruhe – erst mal. Manchmal verbirgt sich dahinter auch tatsächlich nur ein einfacher Infekt, der schnell vorübergeht. Manchmal äußert sich in den Symptomen aber auch ein tieferliegendes Problem: zum Beispiel eine Unverträglichkeit oder eine chronische Darmerkrankung.

Hier nützt es wenig, die Symptome vorübergehend zu behandeln, denn sie werden wiederkommen, solange das eigentliche Problem nicht gelöst ist. Unser zentrales Ziel ist es daher, gemeinsam mit Ihnen zu analysieren, wo die Ursachen für die Symptome liegen. Hier setzen wir dann an und schauen, wie wir Ihnen langfristig zu mehr Gesundheit verhelfen können.

Was ist zu tun? – Die Therapie

Sobald wir wissen, was Ihre Beschwerden auslöst und auch die Ursachen dafür kennen, erarbeiten wir gemeinsam ein Therapiekonzept. Dazu betrachten wir wiederum ganz genau Ihre individuelle Lebenssituation und schauen, welche für Sie persönlich die passenden Schritte hin zu einer langfristig besseren Gesundheit sein können.

Anders als in den meisten anderen Praxen und Einrichtungen setzen wir in der Uniambulanz nicht ausschließlich auf Therapieverfahren, in denen wir als Ärztinnen oder Therapeuten Behandlungen durchführen, Anwendungen oder Medikamente verordnen. Wir beziehen Sie als Patient*in in sehr vielen Fällen ganz aktiv in das Therapiekonzept mit ein und schauen, was Sie selbst tun können, um nachhaltig gesünder zu sein. Hier spielt unser Kursprogramm zur Gesundheitsförderung eine ganz zentrale Rolle.

»Wir beziehen Sie ganz aktiv in das Therapiekonzept ein
und schauen, was Sie selbst tun können, um nachhaltig gesünder zu sein.«

Untersuchungen

Wir decken in der Uniambulanz Witten das gesamte internistisch-allgemeinmedizinische Untersuchungsspektrum ab und können Sie, wenn Sie mögen, dauerhaft hausärztlich betreuen. Zu unserem Leistungsportfolio gehören unter anderem die folgenden Untersuchungen.

EKG (Elektrokardiografie)

Per EKG wird die Aktivität des Herzens elektronisch aufgezeichnet. Dazu werden Elektroden auf den Brustkorb aufgesetzt. Sie übertragen die Herzaktion in den Computer, der daraus ein Kurvendiagramm aufzeichnet.

Labordiagnostik

Was kann man nicht alles aus den Körpersäften, vor allem aus dem Blut und dem Urin ablesen darüber, wie es im Körper aussieht! Das Blut gibt Ausdruck darüber, wie dick- oder dünnflüssig es ist, und Antworten auf Fragen nach Energie, Vitalität, Immunstatus, Vitamin- und Nährstoffversorgung oder auch Entzündungen. Der Urin wurde bereits früher in der Medizingeschichte für die Diagnostik genutzt: die ganzen harnpflichtigen Substanzen sind hier zu erkennen, aber auch Eiweiße, Blut etc.

Langzeit-Blutdruckmessung

Blutdruck messen kennen wir alle. Weniger bekannt ist, worum es sich dabei genau handelt: Beim oberen Wert, dem systolischen Wert, schafft es das Blut, wieder durch die Arterie zu fließen, die zuvor durch die Manschette am Arm abgedrückt war. So gibt der obere Wert an, mit welchem Druck das Blut durch die Adern pumpt. Der untere Wert (diastolischer Wert) ist der Wert, an dem der Behandler die Pulswelle nicht mehr hören kann. Er gibt also an, wie der niedrigste Druck im Gefäßsystem aussieht.

Bei einem Langzeit-EKG wird der Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen. Das gibt einen guten Eindruck, wie sich der Blutdruck im Laufe des Tages und der Nacht wie auch im Zusammenhang mit Aktivitäten oder Medikamenteneinnahme verändert. Für eine Langzeit-Blutdruckmessung trägt der Patient ein kleines Messgerät und eine Oberarmmanschette, die sich regelmäßig bspw. alle 30 Minuten (tagsüber) oder 60 Minuten (nachts) aufpumpt und den Blutdruck misst.

Lungenfunktionsmessung

Die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) hilft dabei, etwas über den Zustand der Lunge und ihre Ein- und Ausatmenfunktion zu erfahren. Sowohl die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft wie auch ihre Geschwindigkeit können erfasst werden. So kann man Rückschlüsse auf die Leistungskraft der Lunge ziehen. Außerdem kann man mit der Lungenfunktionsmessung überprüfen, wie eine Krankheit verläuft und wie Medikamente anschlagen.

Ultraschall (Sonografie)

Ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das mit Schallwellen arbeitet. Mit einem Schallkopf wird die zu untersuchende Körperregion abgetastet. Der Schallkopf sendet Ultraschallwellen, die vom Körpergewebe reflektiert werden. Je nach Beschaffenheit des Gewebes werden die Wellen unterschiedlich stark reflektiert, wodurch Körperstrukturen hell und dunkel (und bei modernen Geräten, wie wir sie verwenden, auch farbig) dargestellt werden.

Eine Ultraschalluntersuchung ist vollkommen ungefährlich. Sie eignet sich besonders gut für die Untersuchung von Blutgefäßen, Herz, Leber, Nieren, Schilddrüse, Gelenken und Sehnen. Auch Kinder und Schwangere können per Ultraschall untersucht werden.

Case-Management

Neben der umfassenden ärztlichen Versorgung bieten wir ein sogenanntes Case-Management an. Dieses Modell ist in Deutschland neu. In einigen anderen Ländern (z. B. in den USA) gibt es ähnliche Ansätze bereits: Das Berufsbild des Physician Assistant entspricht in etwa dem, was hier in der Uniambulanz das Case-Management übernimmt.

Case-Managerin Antje Schneider im Gespräch mit einer Patientin

Durch das Case-Management wird das Arztgespräch vor- bzw. nachbereitet. So können sich unsere Ärztinnen voll auf die unmittelbare medizinische Arbeit fokussieren. Unsere Case-Managerin übernimmt Beratungstätigkeiten, die Mitbetreuung chronisch kranker Patient*innen und ist bei der Kommunikation mit externen Dienstleistern (Facharztpraxen, Therapieeinrichtungen etc.) behilflich. Auch bei der Organisation und Einrichtung Ihrer digitalen Gesundheitsakte (OpenNotes) unterstützt Sie das Case-Management.

Kursprogramm zur Gesundheitsförderung

Fester Bestandteil unseres medizinischen Konzepts ist die Gesundheitsförderung (Mind-Body-Medizin). Wir bieten ein spezielles Kursprogramm an, das in acht Modulen zentrale Elemente vermittelt, die Ihnen zu nachhaltig mehr Gesundheit verhelfen.

Dieses Angebot geht weit über die bislang übliche Allgemeinmedizin hinaus. Daher nennen wir unser Konzept auch Allgemeinmedizin plus+.